Mehr Lust – mehr Leben. Die besten Wünsche

Also:  Ich wünsche Ihnen Allen mehr erfüllte Momente. Und diese Momente sollen nicht einem um so heftigeren Kater enden.

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Hogarth-Comix, gepostet auf smartig.tumblr.com

Manchmal wird aus der Not des Alltags die Erkenntnis, dass nichts im Leben perfekt sein muss, top bleiben kann, rosig scheinen wird auf ewig – sich aber verändert und zum Guten entwickelt, wenn ich im Spiel und im Leben mit meinen Bedürfnissen nicht spiele, sondern sie ernst nehme, ihnen nachfühle, ohne zum Sklaven meiner Sehnsucht zu werden: Kann sie nicht bei einem Menschen ihre Geborgenheit finden, treibt sie uns um und drückt sie uns nieder.

Darum wünsche ich allen Menschen, dass sie Gefährten finden, deren sexuelle Identität sich mit der eigenen verbinden kann, denn dieses Gefühl, schön, willkommen und sinnlich zu sein, ist ganz wunderbar.

Ich wünsche wohl wissende, tief empfangene, herzlich geschenkte Gemeinheiten, Peitschenschläge, Fesselungen, Streicheleinheiten und ganz generell eine Welt, in der Sie ganz das werden dürfen, was Sie schon immer zu sein wünschten. Für den einen Menschen, für sich selbst.

Mit Lust und Dankbarkeit schreiben

credit: passius.tumblr.com - Bildbearbeitung: smartig

Ich bin ein Schwärmer. Vielleicht ein Phantast. Sicher aber ein ewig Sehnsüchtiger. Unbefriedigter. Und doch bin ich glücklich. Denn das, was ich vermisse, ist mir süsse Qual – und stets liegt ein Stück Glück nicht unerreichbar fern. Wie also sollte ich nicht zufrieden sein, demütig ergeben für das, was mir beschieden ist?

SM – es wird immer Teil meines Wollens sein: Das subtile Spiel von

Macht und Unterwerfung,

Schmerz und Zärtlichkeit

Freiheit und Gefangenschaft

Erniedrigung und Annahme.

 

Ich betrachte es als ein Zeichen meiner dankbaren Demut, hier davon schreiben zu dürfen, zur Ehre jener Frauen, die mich führten und führen, in Erinnerung und aus Dankbarkeit für alle guten Erfahrungen. Und ich will es in einer Weise tun, die durchaus auch bei Menschen ohne ausgeprägte ähnliche Neigung etwas Verständnis für unsere Welt wecken kann, für unser Denken und Fühlen, für das ich eine weitere Stimme sein will.

Hier zu lesen und daraus Gewinn zu beziehen, bedingt aber stets, einer Dom Achtung entgegen bringen zu können – und Sensibilität zu entwickeln für die Besonderheiten, die das Verhältnis von Domina und Sklave ausmachen.

Eine neue Begegnung

Foto: kenmarcus.com - Ausschnitt und Bearbeitung: smartig

Ich werde  in wissende Hände gelangen.

Sie werden mich führen, leiten und benutzen.

Wenn dann endlich aus meiner Sehnsucht Hingabe werden darf,
bekommt mein Verlangen seinen Sinn.

Meine Phantasien sind mir Antrieb, aber Erfüllung verspricht mir der Moment, in dem ich den Willen meiner Herrin erfahre.

Dass es ihn gibt, diesen fordernden Befehl, der meine Knie einknicken lässt, weil ich erkannt werde und fassungslos glücklich bin, mein Bangen in Ihrem Wissen ertrinken zu sehen.

Was folgt, ist der Rausch der Verheissung, uneingeschränkt verfügbar zu werden und jeden Gedanken meiner Herrin aufnehmen zu können, um ihn zu meinem eigenen zu machen.

Ein kleiner Fingerzeig meiner Gebieterin lässt mich selbst nach meinen Grenzen streben.

Möge Sie sich daran berauschen, ihre Macht zu erfahren und niemals die Lustverlieren, mich zu formen!
Denn meine Lust soll endlich eine Königin erreichen, welche meine Unterwerfung fordert und geniesst.

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Bildnachweis: Ken Marcus: kenmarcus.com, Ästhetische Fetish-Fotografie