Verloren im Wald – neue Geschichte

An der neuen Geschichte gefällt mir selbst das klare Bewusstsein, dass sie sehr wohl auch real hätte geschehen können.

Ich denke, dass sie auch aus dieser Grundstimmung heraus entstanden ist, in einer Phase, in der ich einen intensiven Austausch mit jener Dame pflegte, die erst viel später mich tatsächlich in ihre Gewalt bekommen hat – da aber schon dafür sorgte, dass ich mir das – durchaus auf ihr Geheiss hin – auch schon entsprechend ausmalte…

Aber lesen und urteilen sie selbst: Verloren im Wald

Eine neue Begegnung

Foto: kenmarcus.com - Ausschnitt und Bearbeitung: smartig

Ich werde  in wissende Hände gelangen.

Sie werden mich führen, leiten und benutzen.

Wenn dann endlich aus meiner Sehnsucht Hingabe werden darf,
bekommt mein Verlangen seinen Sinn.

Meine Phantasien sind mir Antrieb, aber Erfüllung verspricht mir der Moment, in dem ich den Willen meiner Herrin erfahre.

Dass es ihn gibt, diesen fordernden Befehl, der meine Knie einknicken lässt, weil ich erkannt werde und fassungslos glücklich bin, mein Bangen in Ihrem Wissen ertrinken zu sehen.

Was folgt, ist der Rausch der Verheissung, uneingeschränkt verfügbar zu werden und jeden Gedanken meiner Herrin aufnehmen zu können, um ihn zu meinem eigenen zu machen.

Ein kleiner Fingerzeig meiner Gebieterin lässt mich selbst nach meinen Grenzen streben.

Möge Sie sich daran berauschen, ihre Macht zu erfahren und niemals die Lustverlieren, mich zu formen!
Denn meine Lust soll endlich eine Königin erreichen, welche meine Unterwerfung fordert und geniesst.

*

Bildnachweis: Ken Marcus: kenmarcus.com, Ästhetische Fetish-Fotografie

Phantasy – Die Plattform fürs Kopfkino

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Lady Pascal sei Dank. Sie hat in unseren alten Mails gegraben und ein paar meiner *heissen alten Phantasien” ausgegraben.

Damals schienen solche Szenarien für mich unerreichbar fern. Lese ich es heute, so stelle ich fest:

Einer professionellen Domina, die ihre Passion mit Klasse, Erfahrung und Überzeugung auslebt, dürften viele  Szenarien, die sich ihre Gäste ausdenken, keinerlei Kopfzerbrechen bereiten. Sie mögen daraus höchstens ableiten, wie es um gerade diesen Zögling bestellt ist und wie man ihn dazu motivieren kann, die innere Bereitschaft zur geschilderten Unterwerfung tatsächlich ausleben zu wollen. Dies kann dann auch für die Herrin eine äusserst befriedigende Begegnung werden, weil sie traumwandlerisch sicher die Klaviatur findet, auf der sie den Sklaven durch die Session führen kann. Die Überraschung besteht für Beide am Ende in der befreienden Sinnlichkeit, die in jeder Phase des Spiels neue Spitzen erklimmen kann.

Was für die Gäste einer Domina in der Phantasie verbleibt, ist dies:

Das Lebensgefühl, tatsächlich und verbindlich zum Sklavenobjekt zu werden, bleibt auf gelegentliche Besuche beschränkt und braucht die Fiktion, in der das Davor und das Danach ausgeblendet wird.

Vielen Gästen ist das sehr wohl recht so, mir blieb jeweils danach eine Trauer erhalten, welche dieses befreiende Gefühl der absoluten Selbstaufgabe gern, sehr gern wach gehalten und in eine dauerhaft verbindliche “Beziehung” eingebettet hätte.

Heute erlebe ich mich so, dass ich sehr viel weniger Szene und perfekte Illusion “brauche”, weil ich diese verbindliche Zugehörigkeit zu einer dominanten Frau fühlen und erleben darf. Und so feiern zwei scheinbar sehr unterschiedliche Frauen, die in ihrer tiefen Fähigkeit zur Empathie sich doch so ähnlich sind,  meinen Werdegang leise mit – die eine als Freundin, die andere als Geniesserin…

Ähm, das heisst dann natürlich umgekehrt, dass jede noch so szenische Konstellation in Zukunft  ihre ganz neue, noch viel tiefere Wirkung auf mich haben wird: Der Unterschied ist also nur dieser:
Ich bin angekommen und habe plötzlich Zeit:  Jeder geteilte Gedanke ist Teil meiner Submission, die ich auf diese eine Frau ausgerichtet damit bereits lebe – auch mit diesem Blog!